Und so bin ich denn in Bangkok gelandet, Isaiah war auch auf demselben Flug und in Bangkok angekommen, haben wir uns in Chinatown einquartiert... keine tolle Entscheidung. Ich glaube, schweizerische Gefaengnisse haben eine komfortablere Einrichtung als das T.T. Guesthouse in Chinatown (Merkt euch das! Geht da nicht hin!). Am naechsten Abend bin ich dann gleich wieder aus Bangkok gefluechtet und habe mich auf den Weg nach Koh Phi Phi gemacht. Eine kleine Insel im Sueden Thailands mit tollen Straenden und mehr Tsunami Evacuation Route-Zeichen als Moskitos. Da kann man eine Bootstour machen, bei der man Schnorcheln - ich habe Nemo gesehen!!!! - Affen, und "The Beach" anschauen kann. Jaja, den Strand, bei dem Leonardo wieder einmal einen Verrueckten gespielt hat. Klettern kann man auf Koh Phi Phi auch. An meinem letzten Tag bin ich noch zu einem Viewpoint gewandert und zu einem anderen Strand auf der anderen Seite der Insel. Der Weg bis zum Viewpoint war sehr gut mit meinem Flip Flops zu bewaeltigen, der Weg zum Strand leider nicht so sehr und so habe ich mich entschieden - ganz im Sinne von 'eine Seefahrt, die ist lustig' - ein Longtailboat zurueck zu meinem Bungalow zu nehmen. Dummerweise ist zur selben Zeit auch ein ziemlicher Sturm aufgezogen... Und so sass ich denn in diesem Boetchen und habe den 'Kapitaen' immer aengstlicher angeschaut. Der hat mir dann ploetzlich seine Tasche gegeben und gemeint: "You are taking care of my bag, I am taking care of you". Nun denn, da mein Leben also an dieser Tasche hing, habe ich mich wie eine Gestoerte an diese Tasche gekrallt und aufgepasst, dass sie nicht nass wird und nicht ins Wasser faellt. Nach einer Stunde haben wir zum Glueck den Hafen erreicht. Am naechsten Tag ging es wieder (!) mit dem Boot weiter nach Railay. Und gluecklich wie ich war, durfte ich auch diese Bootsfahrt bei Sturm und Regen geniessen. Haette ich nicht am selben Tag vom Schiffsunglueck auf den Philippinen gelesen, waere ich vielleicht etwas ruhiger geblieben. In Railay angekommen, gab es leider keinen Schiffssteg und so durften wir mit Sack und Pack an Land watscheln. Ich habe mir dann gedacht, dass ich den Leuten ihren Tag versuessen koennte, indem ich mich mit meinem Gepaeck mal ins Wasser lege.... War keine tolle Idee. Und uebrigens, eine Seefahrt, die ist auch nicht lustig!
In Railay bin ich auf Lucie und Catherine gestossen. Die zwei haben sich bei mir fuer meinen Taucher samt Gepaeck ins Wasser bedankt. Da waren sie mir natuerlich gleich sympatisch und ich ihnen auch (ich habe ihnen schliesslich den Tag versuesst!). In Railay bin ich nochmals klettern gegangen mit einem sehr witzigen Notfallarzt. Nun, ich war denn doch froh, dass es zu keinem Notfall kam...
Das Wetter hat sich leider auch in Railay nicht gebessert, Lucie und Catherine wurde Geld aus dem Hotelzimmer gestohlen, und so gab es nicht mehr viele Gruende, weiterhin in Railay zu bleiben. Also sind wir alle nach Bangkok, haben uns einen Tag das volle Sightseeingprogramm gegeben, gemerkt, dass Bangkok extrem stressig ist und sind deshalb einen Tag darauf auf die naechste Insel gefluechtet; eine Seefahrt, die ist ja schliesslich lustig. Dieses Mal hat es uns auf Ko Samet verschlagen. Da schien die Sonne, gab es schoene Straende und leckeres Essen. Und da meine Zeit in Thailand sich dem Ende neigt, habe ich mir auf der Insel eine Thai Massage gegoennt. Ganz nett war das. Mittlerweile bin ich wieder in Bangkok, Lucie und Catherine sind gestern nach Hause geflogen und ich freue mich schon sehr, mit der Bangladesh Airlines via Dhaka nach Delhi zu fliegen... Also dann, haltet die Ohren steif! Naechste Infos gibts aus Indien.
Bhaktapur: 1. Stopp unserer Mountainbiketour
Nette Schnitzereien auf den Tempeln....sieht unbequem aus...














